Kronach bekommt Millionen für Glasfaser-Ausbau
In Kronach (Bayern) gibt es gute Nachrichten für alle, die bisher mit ihrem Internet nicht zufrieden waren. Die Stadt hat eine Förderzusage über insgesamt rund 5,2 Millionen Euro erhalten. Damit soll der Ausbau von Glasfaserleitungen massiv vorangetrieben werden.
Zuvor gab es einen Versuch, das Netz mit dem Unternehmen LEONET privat auszubauen. Das klappte jedoch nicht, weil zu wenige Menschen einen Antrag gestellt hatten. Für die Firma war das Projekt so nicht rentabel. In der Innenstadt und in den Gewerbegebieten ist die Versorgung durch Anbieter wie die Telekom, Vodafone oder Thüga meistens schon okay. Das Problem liegt vor allem in den größeren Stadtteilen, wo viele Leitungen noch alt sind.
Weil eine private Lösung nicht funktionierte, beantragte die Stadt im September 2025 staatliche Hilfen. Von den insgesamt 6000 Adressen im Stadtgebiet gelten etwa 1000 als unterversorgt. Für diese ist nun die Förderung gesichert. Zuerst kamen 2,9 Millionen Euro vom Bund, später kamen weitere Mittel aus Bayern hinzu. Insgesamt übernimmt der Staat so 90 Prozent der Kosten.
Parallel dazu plant die Telekom bereits den Ausbau in bestimmten Gebieten. Betroffen sind Fischbach (Bereich „Am Letten“), Gehülz („Giessübel“) und Glosberg. Dort soll der Bau im Jahr 2026 starten. Auch hier wird das Projekt über ein bayerisches Förderprogramm finanziert, da sich ein privater Ausbau in diesen Lagen nicht lohnt.
Bürgermeisterin Angela Hofmann betonte, dass die Zusage an strenge rechtliche Regeln geknüpft war. Die Stadtverwaltung musste daher viele Daten sammeln und die Anträge genau vorbereiten, damit das Geld fließt.
Quelle: Kronach – zur Originalmeldung