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Kressbronn am Bodensee: Staatssekretär besucht Naturschutz-Projekte

Copyright und Urheber siehe Kressbronn am Bodensee

Dr. Andre Baumann aus dem Umweltministerium war in Kressbronn zu Gast. Er wollte sehen, wie die Gemeinde Naturräume besser vernetzt.

Am Donnerstag, den 6. August 2026, machte Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft einen Stopp in Kressbronn am Bodensee (Bodenseekreis). Er ist derzeit auf einer Sommertour unterwegs. Zusammen mit Landrat Luca Prayon und Bürgermeister Daniel Enzensperger schaute er sich an, wie die Gemeinde ihre Naturflächen plant und verbindet.

Die Gruppe besuchte verschiedene Orte in und um den Ort. Unter anderem standen das Naturschutzgebiet Schönmoos, der Berger Weiher und die Mittelmühle auf dem Programm. Dort wurde gezeigt, wo bereits Maßnahmen für den sogenannten Biotopverbund umgesetzt wurden und wo in Zukunft neue Projekte geplant sind. Das Ziel ist es, verschiedene Lebensräume miteinander zu vernetzen, damit Tiere und Pflanzen besser geschützt werden und die Artenvielfalt erhalten bleibt.

Kressbronn hat diese Planung über mehrere Jahre gemeinsam mit dem Fachbüro "365° freiraum + umwelt" erarbeitet. Dabei war es der Gemeinde wichtig, die Landwirte frühzeitig mit ins Boot zu holen. Durch den engen Austausch konnten die unterschiedlichen Interessen von Naturschutz und Landwirtschaft unter einen Hut gebracht werden.

Neben dem Staatssekretär nahmen auch der Landtagsabgeordnete Martin Hahn, Leute vom Landratsamt Bodenseekreis, vom Regierungspräsidium Tübingen und vom Landschaftserhaltungsverband Bodenseekreis teil. Fachleute aus der Planung und Landwirtschaft begleiteten den Termin und erklärten die Details der Umsetzung.

Dr. Andre Baumann lobte die Zusammenarbeit im Ort. Er betonte, dass Naturschutz nur funktioniere, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Auch Bürgermeister Enzensperger zeigte sich zufrieden, dass Kressbronn vom Ministerium als Vorbild gesehen wird. Die Beteiligten waren sich einig: Die Umsetzung der Planung muss nun konsequent weitergehen.

Quelle: Kressbronn am Bodensee – zur Originalmeldung

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