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Kreisfeuerwehrtag in Hittfeld: Neue Rekruten und große Pläne

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Hunderte Feuerwehrleute aus dem Landkreis Harburg trafen sich am Wochenende in Hittfeld. Neben der Verpflichtung neuer Mitglieder standen wichtige Veränderungen bei der Ausrüstung und Organisation im Fokus.

Am vergangenen Wochenende drehte sich in Hittfeld alles um die Feuerwehr. In der Burg Seevetal fand die 122. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Harburg statt. Die Freiwillige Feuerwehr Lindhorst hatte die Veranstaltung organisiert.

Ein emotionaler Moment war die Totenehrung zu Beginn. Die Teilnehmer gedachten der Feuerwehrleute, die im letzten Jahr gestorben waren. Musikalisch begleitet wurde der Tag vom Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Roydorf.

Der Verbandsvorsitzende Jörn Petersen sprach über die Zukunft. Die größte Änderung steht zum 1. Januar 2027 an: Die Feuerwehrbereitschaften werden neu aufgestellt. Das ist die größte Umstellung seit der Gründung dieser Einheiten. Zudem soll es eine neue Integrierte Regionalleitstelle für die Lüneburger Heide geben.

Ein wichtiges Thema ist der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ). Der Kreistag hat bereits im Dezember 2025 beschlossen, dass ein neues Gebäude her muss, da die alte Einrichtung nicht mehr ausreicht. Jetzt wird geplant, wo und wie gebaut wird.

Auch der Schutz vor Katastrophen wird ausgebaut. Weil es immer öfter zu Extremwetter kommt, gibt es nun ein mobiles System zum Hochwasserschutz und neue Sandsackmaschinen. In Marxen (Samtgemeinde Hanstedt, Niedersachsen) wurde zudem ein spezielles Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz stationiert. Gegen Waldbrände soll eine neue Untersuchung der Erreichbarkeit von Waldgebieten helfen.

Ein Highlight war die Verpflichtung von 271 neuen Frauen und Männern. Sie haben ihre Grundausbildung erfolgreich beendet und schworen nun offiziell ihren Dienst. Insgesamt zählt der Verband aktuell 9.098 Mitglieder.

Sorgen macht Petersen jedoch die Belastung der Ausbilder. Immer mehr Aufgaben werden vom Land auf die Landkreise und damit auf die Ehrenamtlichen übertragen. Laut Petersen sei die Grenze hier deutlich überschritten.

Am Sonntag ging es dann sportlich weiter. Auf dem Parkplatz der Burg Seevetal fand der Leistungsvergleich der verschiedenen Gruppen statt. Zudem wurden mehrere langjährige Mitglieder für ihre Verdienste mit Ehrenkreuzen und Medaillen ausgezeichnet.

Quelle: Asendorf – zur Originalmeldung

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