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Kreis Warendorf: Obst an Bäumen mit gelben Bändern darf gepflückt werden

Copyright und Urheber siehe Kreis Warendorf

Wer im Kreis Warendorf unterwegs ist, kann an vielen Obstbäumen gelbe Bänder finden. Diese signalisieren: Die Früchte dürfen geerntet werden.

In vielen Teilen des Kreises Warendorf (Nordrhein-Westfalen) ist es jetzt wieder so weit. An öffentlichen Plätzen, an Wegen und auch in privaten Gärten hängen gelbe Bänder an den Obstbäumen. Das ist das Zeichen für alle Obstliebhaber, dass sie hier Äpfel, Birnen oder Pflaumen pflücken dürfen.

Lutz Suntrup von der Unteren Naturschutzbehörde bittet die Leute jedoch darum, vorsichtig mit den Bäumen umzugehen. Gepflückt werden soll nur so viel, wie man selbst verbrauchen kann. Wer nicht an die Früchte herankommt, sollte einen Obstpflücker benutzen.

Auch Privatleute können mitmachen und ihre eigenen Bäume für andere öffnen. Die gelben Bänder gibt es dafür kostenlos beim Kreis Warendorf oder in vielen Städten und Gemeinden vor Ort.

Wer wissen möchte, wo genau welche Bäume stehen, kann auf der Internetseite www.netzwerk-streuobstwiese-kreis-warendorf.de nachsehen. Dort gibt es eine Karte mit markierten Standorten, auch wenn diese nicht alle Bäume im Kreis enthält. Privatpersonen, die ihre Bäume gekennzeichnet haben, können den Standort per E-Mail an [email protected] melden, damit er in die Karte aufgenommen wird.

Hinter der Aktion steht das „Aktionsbündnis für Artenvielfalt – der Kreis Warendorf summt und blüht“. Seit 2022 setzen sich der Kreis, der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband, die Landwirtschaftskammer NRW und der NABU gemeinsam dafür ein, dass die alten Obstsorten und die Streuobstwiesen in der Region erhalten bleiben.

Quelle: Kreis Warendorf – zur Originalmeldung

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