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Kreis Trier-Saarburg verbietet Wasserentnahme aus Bächen und Teichen

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Wegen der extremen Hitze und Trockenheit darf im Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz) vorerst kein Wasser mehr aus oberirdischen Gewässern entnommen werden.

Es regnet kaum und die Hitze drückt. Deshalb führen viele Bäche und Weiher im Kreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz) immer weniger Wasser. Einige kleinere Gewässer sind sogar schon komplett ausgetrocknet. Um die Natur und die Tiere zu schützen, hat die Kreisverwaltung nun durchgegriffen.

Seit dem Samstag, 18. Juli 2026, ist es grundsätzlich verboten, Wasser aus oberirdischen Gewässern zu entnehmen. Das Verbot gilt für alle Bürger, auch für Leute, die direkt an einem Gewässer wohnen oder Grundbesitzer sind. Voraussichtlich bleibt diese Regelung bis zum 15. September in Kraft.

Es gibt jedoch Ausnahmen: Die Feuerwehr darf im Brandfall weiterhin Wasser schöpfen. Ebenso Menschen, die eine offizielle Genehmigung zur Wasserentnahme haben.

Die Behörden warnen zudem vor dem Baden in Seen oder Weihern, die trüb aussehen. Durch den niedrigen Wasserstand bilden sich dort leichter Algen, was problematisch sein kann. Die Kreisverwaltung bittet alle Bewohner, insgesamt sparsam mit Wasser umzugehen, um dauerhafte Schäden an der Natur zu verhindern.

Die vollständige Bekanntmachung kann online unter www.trier-saarburg.de/bekanntmachungen eingesehen werden.

Quelle: Hermeskeil – zur Originalmeldung

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