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Kreis Rendsburg-Eckernförde warnt vor Mährobotern in der Nacht

Copyright und Urheber siehe Ahlefeld-Bistensee

Politiker und die Verwaltung wollen Igel und Amphibien schützen. Deshalb gibt es jetzt eine Kampagne gegen den nächtlichen Einsatz von Rasenmähern.

Mähroboter machen die Gartenarbeit zwar leichter, können aber für nachtaktive Tiere zur Todesfalle werden. Deshalb haben Kreispolitiker und Mitarbeiter der Verwaltung im Kreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein) eine gemeinsame Kampagne gestartet. Mit Plakaten und Infos im Netz wollen sie die Gartenbesitzer sensibilisieren.

Das Problem ist die Zeit: Wenn die Roboter zwischen 20 Uhr abends und 8 Uhr morgens fahren, sind Igel, Kröten und Molche im Garten unterwegs. Die Sensoren der Geräte erkennen die Tiere oft nicht. Igel rollen sich bei Gefahr zusammen und liegen regungslos da, Amphibien bewegen sich zu langsam. Die Folge sind schwere Schnittverletzungen oder der Tod, wobei vor allem junge Igel kaum eine Chance haben.

Die Experten aus dem Kreishaus haben einen klaren Rat: Die Geräte sollten so programmiert werden, dass sie nur tagsüber arbeiten. Am besten ist die Zeit zwischen 10 und 17 Uhr, da die Tiere dann in ihren Verstecken schlafen.

Zusätzlich gibt es eine Checkliste für einen tierfreundlichen Garten. Besitzer sollen den Rasen vor dem Mähen kurz absuchen, besonders unter Hecken und Sträuchern. Wer zudem Laubhaufen oder Totholz liegen lässt, schafft wichtige Rückzugsorte. Eine weitere Idee ist, den Rasen seltener zu mähen oder Blumeninseln zu lassen, damit Insekten und Kleintiere einen Lebensraum finden.

Die Kampagne läuft über soziale Medien und die Webseite des Kreises, um die Artenvielfalt in den heimischen Gärten zu erhalten.

Quelle: Ahlefeld-Bistensee – zur Originalmeldung

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