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Kreis Paderborn: Viele Trunkenheitsfahrten und schwerer Unfall

Die Polizei kontrollierte am Wochenende zahlreiche Fahrer von Autos, Pedelecs und E-Scootern. Viele hatten getrunken oder Drogen genommen, einer stürzte schwer.

Das Wochenende im Kreis Paderborn (Nordrhein-Westfalen) verlief für die Polizei turbulent. In zahlreichen Kontrollen stellten die Beamten fest, dass viele Menschen unter dem Einfluss von Alkohol oder Cannabis am Straßenverkehr teilnahmen. Das Ergebnis waren viele Blutproben, Anzeigen und eingezogene Führerscheine.

Schon am Freitagabend, zwischen 22.15 Uhr und 23.25 Uhr, gab es erste Vorfälle. In Paderborn waren an der Ecke Wollmarktstraße und Borchener Straße sowie auf der Riemekestraße Männer auf E-Scootern unterwegs, die wohl getrunken oder Cannabis konsumiert hatten. Einer von ihnen überfuhr eine rote Ampel, ein anderer nahm eine zweite Person auf seinem Roller mit. Beide mussten eine Blutprobe abgeben und durften nicht weiterfahren. In Sande stoppte die Polizei zudem einen Autofahrer, der sowohl Drogen als auch Alkohol im Blut hatte.

Am Samstagabend zwischen 20.15 Uhr und 0.20 Uhr ging es in Paderborn-Schloß Neuhaus weiter. Auf der Hermann-Löns-Straße wurde ein Pedelec-Fahrer mit mehr als 1,6 Promille erwischt. Eine weitere Frau steuerte einen Fiat, obwohl sie noch in der Probezeit war. Bei ihr waren Alkohol und Drogen im Spiel, weshalb die Polizei ihr den Führerschein nahm. In der Kilian- und Riemekestraße wurden zudem Männer auf E-Scootern gestoppt, die Cannabis konsumiert hatten.

In der Nacht von Sonntag auf Montag, zwischen 0.40 Uhr und 5.40 Uhr, wurden vier weitere Trunkenheitsfahrten in Büren, Altenbeken, Paderborn-Sande, Paderborn und Marienloh festgestellt. Die Fahrer saßen in Autos, auf Pedelecs oder E-Scootern. In einem Fall besaß die Person nicht einmal einen gültigen Führerschein.

Besonders schlimm wurde es gegen 2.40 Uhr in Altenbeken. Dort baute ein betrunkene Fahrer einen Unfall mit seinem Pkw. Der Mann verletzte sich bei dem Crash schwer.

Die Polizei warnt nun eindringlich vor dem Konsum von Alkohol und Drogen am Steuer. Schon geringe Mengen können die Konzentration und die Reaktionszeit massiv verschlechtern. Die Ermittlungen in den verschiedenen Fällen dauern an.

Quelle: Polizei Paderborn – zur Originalmeldung

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