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Kreis Paderborn: Jugendamt zieht positive Bilanz

Das Jugendamt im Kreis Paderborn hat seinen Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen, dass Prävention funktioniert und das Budget geschont wurde.

Das Jugendamt im Kreis Paderborn (Nordrhein-Westfalen) hat aufgeschlüsselt, wie es im Jahr 2025 gearbeitet hat. Insgesamt betreut die Behörde rund 35.000 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in neun Städten und Gemeinden des Kreises. Die Stadt Paderborn selbst ist dabei nicht Teil dieses Berichts.

Ein wichtiger Punkt ist das Geld. Das Amt setzt stark auf Vorbeugung, also Prävention. Das bedeutet, dass etwa zwei Drittel des Budgets in Kitas, Familienzentren, Schulsozialarbeit und frühe Hilfen fließen. Die Idee dahinter: Wenn man Familien früh unterstützt, müssen später keine teuren Maßnahmen ergriffen werden. Dieser Plan ging auf. Im Jahr 2024 war das Ergebnis 9,4 Millionen Euro besser als geplant, 2025 waren es immer noch 3,5 Millionen Euro. Das lag vor allem daran, dass weniger Geld für Hilfen zur Erziehung ausgegeben werden musste und das Land mehr Geld dazugegeben hat.

Auch bei den Kita-Plätzen sieht es gut aus. Jedes Kind im Kreis bekommt einen Platz, auch wenn es nicht immer die Wunsch-Kita ist. Die meisten Eltern, etwa 60 Prozent, nutzen die 45-Stunden-Betreuung. Rund 80 Prozent aller Kita-Kinder werden über Mittag betreut. Schwierig wird es in Zukunft durch den demografischen Wandel und die steigenden Anforderungen an die Inklusion.

Das Amt investiert zudem in die Zukunft der Jugendlichen. Über die Kreisjugendbeteiligungskonferenz können junge Menschen mitreden, was im Kreis passiert. Außerdem gibt es neue Programme gegen Extremismus, Sucht und für einen besseren Umgang mit Medien.

Ein positives Signal gibt es beim Kinderschutz: Die Hinweise auf Gefährdungen von Kindern gingen 2025 zurück. Gleichzeitig hat das Amt mehr Lebenssituationen von Kindern überprüft. Auch bei den Beratungen zum Sorge- und Umgangsrecht gab es weniger Fälle.

Landrat Christoph Rüther lobte die Arbeit der Mitarbeiter. Er betonte, dass die Entscheidungsträger im Jugendamt oft schwierige Wahl treffen müssen, um das Wohl der Kinder zu sichern. Den vollständigen Bericht kann man auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-paderborn.de/berichte-jugendamt nachlesen.

Quelle: Kreis Paderborn – zur Originalmeldung

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