Kreis Mettmann: Hunderte Blitzer-Fälle bei Operation Speed
Von Montag, dem 3. August, bis Sonntag, dem 9. August 2026, war die Polizei im Kreis Mettmann (Nordrhein-Westfalen) besonders wachsam. Die Beamten nahmen an der europaweiten Aktionswoche „Operation Speed“ teil. Das Ziel war es, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Deshalb standen die Experten vom Verkehrsdienst mit Radar- und Lasermessgeräten an verschiedenen Punkten bereit.
Zusammen mit den Kollegen vom Streifendienst kontrollierten die Beamten in dieser Zeit insgesamt 7.200 Fahrzeuge. Bei 743 Fahrern wurde festgestellt, dass sie zu schnell gefahren sind. Teilweise waren die Fahrer deutlich über dem erlaubten Tempolimit unterwegs.
Die Zahlen fallen je nach Stadt sehr unterschiedlich aus. Am meisten Verstöße gab es in Ratingen mit 539 Fällen. Dort wurde unter anderem an der Kölner Straße, am Hauser Ring, in der Fritz-Bauer-Straße und an der Mettmanner Straße gemessen. In Langenfeld wurden 88 Fahrer beim Weißenstein und an der Düsseldorfer Straße erwischt. In Heiligenhaus waren es 68 Verstöße in der Ruhrstraße.
Kleinere Zahlen gab es in Erkrath mit 33 Fällen an der Mettmanner Straße und der Metzkausener Straße sowie in Haan mit 10 Verstößen in der Flurstraße. In Velbert wurden an der Kuhlendahler Straße vier Fahrer geblitzt, während es in Wülfrath an der Flandersbacher Straße nur einen einzigen Verstoß gab.
Die Polizei erklärt die großen Unterschiede zwischen den Städten damit, dass nicht überall gleich stark kontrolliert wurde. Manche Orte wurden intensiver überwacht als andere.
Ob und inwieweit sich die betroffenen Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.