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Kreis Heinsberg will Gesundheitsversorgung durch Daten verbessern

Referierten beim GBE-Tag: Markus Wilmer (von links), Nora Esser, Angela Cabanski, Dr. Sonja Maurer, Dr. Wolfgang Sommer, Heidrun Schößler, Maximilian Gütt und Dr. Brigitte Borrmann. Foto: Kreis Heinsberg Foto: Kreis Heinsberg

Das Gesundheitsamt hat Experten zu einem Fachtag eingeladen. Es geht darum, wie man mit Gesundheitsdaten Krankheiten früher erkennt und die Hilfe für die Menschen im Kreis verbessert.

Im Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) hat das Gesundheitsamt einen Fachtag zur sogenannten Gesundheitsberichterstattung organisiert. Im Zentrum stand die Frage, wie man Daten über die Gesundheit der Menschen nutzen kann, um die Vorsorge und die medizinische Versorgung gezielter zu planen.

Dezernentin Dr. Sonja Maurer begrüßte die Gäste. Den Start machte Dr. Brigitte Borrmann vom Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA). Sie erklärte, wie das Land die Gesundheitsdaten aus seiner Sicht betrachtet. Nora Esser vom Gesundheitsamt Heinsberg zeigte dann, wie sich die Berichte im Kreis entwickelt haben. Bisher gibt es einen jährlichen Basisbericht zum Gesundheitszustand der Bevölkerung, den man im Serviceportal der Kreisverwaltung nachlesen kann. In Zukunft will der Kreis die Informationen einfacher machen: Es soll kurze Factsheets zu bestimmten Themen in den sozialen Medien geben.

Ein wichtiger Teil des Tages war die Prävention bei Kindern und Jugendlichen. Angela Cabanski und Markus Wilmer vom Gesundheitsamt erklärten, warum gute Daten aus den Schuleingangsuntersuchungen so wichtig sind. Nur so lassen sich passende Angebote für junge Menschen entwickeln. Maximilian Gütt vom Gesundheitsamt Viersen stellte zudem die „YES-Studie“ vor, eine Befragung von Jugendlichen in der Grenzregion. Der Kreis Heinsberg wird dieses Jahr ebenfalls an dieser Befragung teilnehmen, um mehr über die Lebenssituation der Jugendlichen vor Ort zu erfahren.

Zum Ende des Tages sprach Dr. Wolfgang Sommer über die Zukunft der älteren Bevölkerung. Er warnte vor einem Anstieg von Demenz und Depressionen im Alter, da die Menschen immer älter werden. Er stellte Projekte vor, die diesen Prozess verlangsamen könnten.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. So kann die Politik im Kreis Heinsberg fundierte Entscheidungen treffen und die medizinische Versorgung nachhaltig verbessern.

Quelle: Kreis Heinsberg – zur Originalmeldung

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