Kreis Heinsberg plant gemeinsame Wasserversorgung
Im nördlichen Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) gibt es einen Plan für die zukünftige Wasserversorgung. Die Städte Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg wollten ihre Wasserkonzessionen an die Kreiswasserwerk Heinsberg GmbH übergeben. Die Bezirksregierung Köln hat nun bestätigt, dass dieses Modell rechtlich funktioniert.
Damit das Ganze klappt, gibt es eine wichtige Bedingung: Die beteiligten Städte müssen zusammen mindestens 51 Prozent der Anteile an der Gesellschaft halten. Nur so ist sichergestellt, dass die Kontrolle über das Wasser in öffentlicher Hand bleibt.
Um die nächsten Schritte zu besprechen, trafen sich Landrat Stephan Pusch und die Bürgermeister aus Erkelenz, Hückelhoven und Wassenberg zu einem Gespräch im Kreiswasserwerk in Wegberg-Uevekoven. Die drei Städte unterstützen den Plan weiterhin voll und ganz.
Ein Fragezeichen bleibt jedoch bei der Stadt Wegberg. Dort läuft derzeit noch ein Verfahren, um verschiedene Angebote für die Neuvergabe der Wasserkonzession zu prüfen. Am Ende muss der Stadtrat von Wegberg entscheiden, ob die Stadt beim gemeinsamen Kreis-Modell mitmacht oder einen anderen Weg geht. Landrat Stephan Pusch hat sich bereits dazu geäußert und die Stadt Wegberg eingeladen, sich dem Verbund anzuschließen.
Die Partner, die bereits fest zugesagt haben, bereiten nun die Verträge und die nötigen Beschlüsse in ihren politischen Gremien vor.