Kreis Borken sucht Geschichten in Mundart
In der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden wird die Mundart gefeiert. Die Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland hat einen neuen Schreibwettbewerb gestartet. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Ein guter Nachbar ist besser als ein Freund in der Ferne!“
Gesucht werden Geschichten, Anekdoten oder Gedichte, die in den regionalen Dialekten geschrieben sind. Das gilt für Sandplatt, Kleiplatt, Achterhoeks, Liemers oder Twents. Die Texte können frei erfunden sein oder auf echten Erlebnissen basieren. Dabei ist die richtige Rechtschreibung nicht wichtig. Es geht vor allem um die Freude am Erzählen.
Es gibt jedoch feste Regeln für die Länge: Geschichten dürfen maximal 500 Wörter haben, Gedichte dürfen nicht länger als 24 Zeilen sein. Wer mitmachen möchte, kann bis zu zwei Beiträge einreichen. Die Texte müssen original sein und dürfen noch nicht veröffentlicht worden sein. Ein Honorar gibt es für die Autoren nicht, sie behalten aber das Urheberrecht an ihren Texten.
Eine Jury wählt die besten Beiträge aus. Die Autoren dieser Texte dürfen ihre Werke dann am Samstag, den 31. Oktober 2026, beim „Tag des Platt / Dialectdag“ persönlich vortragen. An diesem Tag entscheiden die Jury und das Publikum gemeinsam über die Sieger. Die besten Texte werden später in einer Broschüre veröffentlicht.
Der Wettbewerb ist nach Riek Beskers benannt. Sie kam aus Winterswijk und lebte von 1930 bis 2021. Sie hat sich Zeit ihres Lebens für die Kultur und die Sprache in der Grenzregion eingesetzt.
Wer teilnehmen will, schickt seine Beiträge am besten als Word-Dokument per E-Mail an [email protected]. Einsendeschluss ist der 30. September 2026. In der Mail müssen Name, Anschrift, Alter, Telefonnummer und E-Mail-Adresse stehen. Für Rückfragen ist die AG Achterhoek-Westmünsterland in der Hoxfelder Straße 9 in Rhede-Vardingholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) erreichbar.