Kreis Borken fördert Pflanzung von Obstbäumen
Die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen) startet am Montag, den 17. August 2026, eine neue Aktion für Streuobstwiesen. In Zusammenarbeit mit lokalen Baumschulen werden 20 verschiedene alte Hochstamm-Obstsorten angeboten.
Das Angebot richtet sich an alle, die Platz auf ihrem Grundstück haben. Die Naturfördergesellschaft übernimmt dabei die Hälfte der Kosten für die Bäume. Die andere Hälfte müssen die Besitzer selbst bezahlen. Wer einen Baum bekommt, muss ihn auch in Eigenregie einpflanzen.
Insgesamt können bis zu 25 Bäume gefördert werden. Die Anmeldung läuft vom 17. August bis zum 30. September und funktioniert nur digital über die Internetseite www.nfg-borken.de. Eine wichtige Bedingung gibt es: Die Pflanzung darf keine verpflichtende Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahme sein, die etwa durch ein Bauprojekt vorgeschrieben wurde.
Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass Hochstamm-Obstbäume viel Platz brauchen. Langfristig sollte man etwa 100 Quadratmeter Fläche einplanen, also ein Stück von 10 mal 10 Metern.
Ziel der Aktion ist es, die Artenvielfalt zu schützen. In solchen Obstwiesen leben viele Tiere und Vögel, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. Landrat Dr. Kai Zwicker und NFG-Vorsitzender Martin Hillenbrand hoffen daher auf viele Anmeldungen.