Krefeld: Drei Männer nach Autoeinbrüchen festgenommen
Gegen 3:11 Uhr am Freitagmorgen (17. Juli 2026) bemerkte ein Zeuge am Heidedyk (Krefeld, Nordrhein-Westfalen), dass etwas nicht stimmte. Er sah mehrere Männer, die die Seitenscheibe eines Autos einschlugen. Die Täter stahlen Werkzeuge aus dem Wagen und luden die Beute in einen silbernen Audi.
Die Polizei suchte sofort nach dem Wagen. Am Straßenrand des Heyenfeldweg fanden die Beamten den Audi und zwei Männer im Alter von 23 und 36 Jahren. Als die Polizisten das Auto durchsuchten, fanden sie das hochwertige Diebesgut im Kofferraum und auf der Rückbank. Die beiden wurden sofort festgenommen. Bei der Durchsuchung kam heraus, dass die Männer wohl keine Fahrerlaubnis hatten. Zudem gab es Verdacht auf Kennzeichenmissbrauch und einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der 36-Jährige musste in Untersuchungshaft gehen, während der 23-Jährige wieder entlassen wurde.
Nur wenige Stunden später, gegen 5 Uhr, passierte an einem anderen Ort ein weiterer Einbruch. Eine Krefelderin hörte am Fütingsweg einen lauten Knall. Als sie nachsah, beobachtete sie einen Mann, der gerade durch das hintere Fenster eines Autos griff. Mit der Beute stieg der Mann auf ein Fahrrad und radelte schnell in Richtung Voltastraße weg.
Die Polizei startete eine Fahndung und fand kurz darauf einen 38-Jährigen auf einem Fahrrad, der genau auf die Beschreibung der Zeugin passte. Da der Mann keinen festen Wohnsitz hat, wurde er direkt festgenommen. Auch für ihn ordnete der Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an.
Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.