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Krefeld plant gegen Hitze: Bürger sollen online mitreden

Die Stadt Krefeld möchte wissen, wie die Menschen im Sommer mit der Hitze klarkommen. Ab sofort können alle Bewohner ihre Erfahrungen und Ideen in eine Online-Umfrage schreiben.

In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) wird an einem Plan gefeilt, wie die Stadt besser mit extremen Temperaturen umgehen kann. Damit die Maßnahmen auch wirklich passen, will die Stadtverwaltung die Meinung der Menschen vor Ort einholen. Wer wissen will, wie die Stadt gegen die Hitze vorgeht oder eigene Vorschläge hat, kann jetzt mitmachen.

Die Online-Umfrage ist ab sofort freigeschaltet. Die Teilnehmer haben bis zum 1. Oktober Zeit, ihre Antworten abzugeben. Es geht dabei vor allem darum, wie die Krefelder die Hitze im Alltag erleben, wer besonders gefährdet ist und welche Schutzmaßnahmen in der Stadt fehlen. Auch die aktuelle Bauweise der Stadt und die Wohnsituation spielen eine Rolle.

Die Befragung ist komplett anonym und dauert maximal zwölf Minuten. Man braucht kein eigenes Konto beim Beteiligungsportal, sondern kann die neun kurzen Abschnitte einfach über das Smartphone oder Tablet ausfüllen. Die Umfrage ist unter www.beteiligung.nrw.de/k/hitzeaktionsplan erreichbar.

Die Stadt will die Ergebnisse nutzen, um den sogenannten Hitzeaktionsplan genau an den Bedürfnissen der Bürger auszurichten. Neben der Online-Umfrage wird die Aktion auch über Aushänge, soziale Medien und bei Veranstaltungen beworben. Im nächsten Jahr sollen dann die konkreten Maßnahmen aus dem Plan Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Wer sich allgemein über den Schutz vor hoher Wärmebelastung informieren möchte oder wissen will, wo in Krefeld öffentliche Trinkwasserbrunnen stehen, findet weitere Infos auf den städtischen Webseiten.

Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung

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