Krefeld: Freiwillige Feuerwehr Traar zieht in neue Wache
Die Freiwilligen Feuerwehr Traar in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) hat ihren Standort gewechselt. Am Abend des 23. Juli verließen die Einsatzkräfte ihr bisheriges Gebäude an der Moerser Landstraße 399. Seit 1975 waren sie dort beheimatet. Nun beziehen sie die neue Wache am Buscher Holzweg 90.
Der Umzug war eine echte Kraftanstrengung. Rund 15 der 25 ehrenamtlichen Mitglieder sowie die Jugendfeuerwehr halfen mit. Anstelle des normalen Übungsdienstes packten sie am Donnerstagabend Kisten, Werkzeug und Einsatzkleidung. Unterstützt wurden sie von der Freiwilligen Feuerwehr Uerdingen, die mit einem Gerätewagen half, das Material zu transportieren. Da die neue Wache bereits komplett ausgestattet ist, mussten viele Möbel gar nicht erst mitgenommen werden.
Das neue Gebäude ist deutlich moderner und erfüllt aktuelle Sicherheitsnormen. Es gibt jetzt eine strikte Trennung zwischen dem Bereich für die Schutzkleidung und der privaten Kleidung. Zudem gibt es getrennte Duschen und Umkleiden für Frauen und Männer sowie einen barrierefreien Zugang. Ein großer Vorteil ist die eigene Fahrzeugwaschhalle. Bisher mussten die Autos dafür bis zur Hauptfeuerwache fahren, was viel Zeit gekostet hat.
Das neue Haus ist U-förmig gebaut. Im linken Flügel ist die Feuerwehr untergebracht, im rechten Teil sitzt der Rettungsdienst, der dort schon seit Dezember 2025 ist. In der Halle stehen künftig ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz des Bundes und der Mannschaftstransportwagen.
Obwohl die neue Wache nur etwa 800 Meter vom alten Standort entfernt liegt, ist die Umstellung groß. Die Wege im Gebäude sind länger, und die Einsatzkräfte müssen sich erst an die neuen Abläufe gewöhnen. Ab dem Abend des 24. Juli ist die Einheit offiziell vom neuen Standort aus einsatzbereit.
Wer die neue Wache sehen möchte, kann dies beim Tag der offenen Tür am 3. Oktober tun. Für das alte Gebäude an der Moerser Landstraße gibt es derzeit keine neue Verwendung.
Quelle: Krefeld – zur Originalmeldung