Krefeld: Bankmitarbeiter stoppt Betrug bei Senior
Ein 83-jähriger Mann aus Krefeld (Nordrhein-Westfalen) wurde Opfer einer hinterhältigen Masche. Vor einigen Tagen rief ihn ein Unbekannter an. Der Mann am Telefon behauptete, er sei ein Polizist. Er gab vor, Geld für eine Lottogesellschaft einzutreiben. Da der Senior selbst Lotto spielt, glaubte er der Geschichte und schöpfte keinen Verdacht.
Zuerst überwies der Mann eine vierstellige Summe auf ein fremdes Konto. Kurz darauf meldete sich der Betrüger erneut. Er forderte den Senior auf, sofort einen weiteren vierstelligen Betrag als sogenannten Restbetrag zu zahlen. Um das Geld zu überweisen, ging der 83-Jährige am Freitag, den 14. August 2026, in eine Bankfiliale in Fischeln.
Dort kam es zur Wende. Während der Senior mit dem 40-jährigen Bankmitarbeiter sprach, klingelte plötzlich sein Handy. Die Betrüger versuchten erneut, ihn zu erreichen. Der Bankangestellte übernahm das Telefonat, woraufhin die Gegenseite sofort auflegte. Der Mitarbeiter bemerkte sofort, dass hier etwas nicht stimmte, und rief die Polizei.
Die Beamten kamen in die Filiale und sprachen mit dem Senior. Sie erklärten ihm, dass er Opfer einer Betrugsmasche geworden war. Durch das schnelle Eingreifen des Bankmitarbeiters konnte ein weiterer hoher finanzieller Verlust verhindert werden.
Die Polizei hat den Fall untersucht. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.