Kornwestheim stellt Netzwerk für Jugendarbeit vor
In Kornwestheim (Baden-Württemberg) gibt es ein großes Netzwerk, das sich um die Jugendlichen der Stadt kümmert. Die Arbeitsgemeinschaft Offene Jugendarbeit, kurz AGOJ, wurde bereits 1993 ins Leben gerufen. Damals brachten Pfarrer Dietrich Steck von der evangelischen Martinskirche und Rektor Waldemar Janz von der Uhlandschule die verschiedenen Gruppen zusammen.
Die AGOJ ist kein starrer Verein, sondern ein loser Zusammenschluss. Hier treffen sich Menschen und Einrichtungen, die alle mit Jugendlichen in der Stadt arbeiten. Mindestens einmal im Jahr kommen die Mitglieder zusammen. Sie tauschen sich aus und schauen, was es an neuen Entwicklungen gibt. Organisiert werden diese Treffen von der Leitung der Abteilung Jugend der Stadt Kornwestheim.
Die Liste der Beteiligten ist lang und zeigt, wie viele verschiedene Stellen zusammenarbeiten. Mit dabei sind unter anderem das Jugendzentrum Kornwestheim (JuZ), die Mobile Jugendarbeit (MJA) und die Jugendfarm e.V. Auch die Polizei ist mit ihren Jugendsachbearbeitern vertreten.
Ein großer Teil des Netzwerks besteht aus der Schulsozialarbeit. Diese ist an vielen Schulen aktiv, etwa an der Schillerschule, der Silcherschule, der Philipp Matthäus Hahn Gemeinschaftsschule, der Eugen-Bolz-Grundschule, dem Ernst-Sigle-Gymnasium, der Theodor-Heuss-Realschule sowie am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum.
Zudem bringen sich religiöse und soziale Gruppen ein. Dazu gehören die evangelische und katholische Kirche, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), die Sozialdiakonie sowie der Türkisch Islamische Kulturverein e.V. Auch der Kinderschutzbund, das Bewohner- und Familienzentrum (BFZ), das Jugendrotkreuz und die Jugenddelegation Kornwestheim (JuDeKo) sind Teil des Verbunds. Ergänzt wird die Runde durch den Gesamtelternbeirat der Schulen sowie den Allgemeinen Sozialen Dienst im Landkreis Ludwigsburg.