Konstanz: Uni Wuppertal misst Tempo auf Fahrradstraße
In Konstanz (Baden-Württemberg) wird in der kommenden Woche die Fahrradstraße Am Fließhorn untersucht. Die Universität Wuppertal führt dort vom 23. bis zum 28. Juli 2026 eine Verkehrserhebung durch. Das Ganze passiert auf dem Abschnitt zwischen Litzelstetten und Dingelsdorf.
Damit die Forscher genau wissen, was auf der Straße passiert, kommen spezielle Geräte zum Einsatz. Es werden Detektions- und Seitenradargeräte genutzt. Diese messen, wie viele Leute die Straße nutzen, wie schnell sie fahren und wie sie sich im Verkehr verhalten. Die Geräte werden einfach am Straßenrand aufgestellt oder an vorhandenen Schildermasten befestigt. Die Radfahrer und Autofahrer müssen also nicht bremsen oder ausweichen, der Verkehr läuft ganz normal weiter.
Die Messungen sind Teil eines größeren Forschungsprojekts namens RAVINA. Das Bundesministerium für Verkehr fördert dieses Projekt. Es geht darum, Fahrradstraßen außerhalb von Ortskernen besser zu verstehen. Mit den Daten soll man später besser planen können, wie solche Straßen ausgebaut oder verbessert werden.
Um den Datenschutz zu gewährleisten, sind alle Geräte DSGVO-konform. Das bedeutet, dass keine persönlichen Daten gespeichert werden.
Gregor Gaffga, der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Konstanz, begrüßt die Aktion. Die Ergebnisse aus der Forschung seien auch für die Stadtverwaltung wertvoll. Wenn man genau weiß, wie die Leute die Straßen nutzen, könne man künftige Planungen gezielter angehen.
Quelle: Konstanz – zur Originalmeldung