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Konstanz: Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle

Zwei Menschen aus Syrien und Rumänien mussten in Konstanz ihre ausstehenden Geldstrafen sofort bezahlen, um nicht im Gefängnis zu landen.

Die Bundespolizei war am Abend des 8. August 2026 in Konstanz (Baden-Württemberg) im Einsatz, um zwei Haftbefehle zu vollstrecken. Grund dafür war, dass zwei Menschen ihre verhängten Geldstrafen nicht bezahlt hatten.

Der erste Fall ereignete sich am Grenzübergang Emmishofer Tor. Ein 34-jähriger Mann aus Syrien kam gerade aus der Schweiz in die Stadt. Die Beamten hielten ihn an, da die Staatsanwaltschaft Konstanz nach ihm suchte. Das Amtsgericht hatte ihn zuvor wegen einer unerlaubten Einreise verurteilt. Da er die Strafe von 238 Euro nicht bezahlt hatte, wurde ein Haftbefehl ausgestellt. Als die Polizisten den Befehl vorlasen, zahlte der Mann den Betrag sofort. So konnte er einer Ersatzfreiheitsstrafe entgehen.

Kurz darauf gab es einen weiteren Vorfall am Bahnhof Konstanz. Dort kontrollierten die Einsatzkräfte eine 33-jährige Frau aus Rumänien. Im Computer tauchten gleich zwei Fahndungen der Staatsanwaltschaft auf. Die Frau hatte Geldstrafen wegen Erschleichens von Leistungen offen. Auch sie reagierte schnell und bezahlte die Summe von 972 Euro direkt vor Ort. Danach durfte sie ihre Reise fortsetzen.

Die Ermittlungen sind damit abgeschlossen, da die Forderungen beglichen wurden.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz – zur Originalmeldung

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