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Königswinter: Radfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Stadtbahn

Ein schwerer Unfall in der Rheinallee forderte am Freitagabend ein Menschenleben. Eine Person geriet unter eine Stadtbahn.

Am Freitagabend kam es in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Unfall. Gegen 21:50 Uhr krachte eine Stadtbahn der Linie 66 in der Rheinallee, etwa auf der Höhe der Hubertusstraße, mit einem Fahrrad zusammen. Dabei geriet die Person auf dem Fahrrad unter das Schienenfahrzeug und wurde eingeklemmt.

Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit einem großen Aufgebot aus. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst befreiten die Einsatzkräfte die eingeklemmte Person aus dem Wrack. Die Retter versorgten das Opfer sofort medizinisch, doch die Verletzungen waren zu schwer. Die Person starb noch an der Unfallstelle.

In der Bahn befanden sich zum Zeitpunkt des Aufpralls 27 Fahrgäste. Sie blieben alle unverletzt, mussten aber in der Bahn warten. Die Einsatzkräfte betreuten die Fahrgäste, bevor sie die Stelle verlassen konnten. Der Fahrer der Stadtbahn wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn sicherten die Bahn, während die Feuerwehr aus der Einheit Altstadt den Bereich ausleuchtete.

Für die Rettungsarbeiten waren Löscheinheiten aus der Altstadt und Niederdollendorf, ein Rüstwagen aus Ittenbach sowie der Einsatzleitwagen aus Oberdollendorf im Einsatz. Auch der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Bonn mit Spezialtechnik für Bahnunfälle war alarmiert worden, konnte den Einsatz jedoch auf der Anfahrt noch abbrechen. Die Stadtbahnlinie 66 blieb bis in die Nacht gesperrt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um genau zu klären, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte. Die Untersuchungen dauern an.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Königswinter – zur Originalmeldung

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