Königsbrück bekommt neunzehn neue Naturführer
Beim Heidefest in Königsbrück (Sachsen) gibt es am 30. August einen besonderen Moment: Neunzehn Teilnehmer bekommen feierlich ihre Zertifikate als Natur- und Landschaftsführer. Damit ist ihr Lehrgang beendet, der bereits im März 2026 gestartet ist.
Die Ausbildung war intensiv. Die Teilnehmer haben gelernt, wie man die Natur und die Landschaft ihrer Heimat anschaulich erklärt. Dabei ging es nicht nur um Pflanzen und Tiere, sondern auch um die Geschichte und die Kultur der Region. Ein Beispiel ist die Königsbrücker Heide, die früher als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Solche Geschichten sollen sie künftig in ihre Führungen einbauen.
Die Ausbildung galt für drei verschiedene Gebiete: den Dresdner Heidebogen, das Elbe-Röder-Dreieck und die Königsbrücker Heide. Damit wird das Angebot für Touristen und Schulklassen in diesen Regionen deutlich attraktiver.
Um das Zertifikat zu bekommen, mussten die Teilnehmer eine Hausarbeit schreiben und sich in einer mündlichen sowie einer praktischen Prüfung beweisen. Die Hausarbeit ist gleichzeitig die Vorlage für ihre erste eigene Führung. Begleitet wurde das Ganze von der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU), die in Sachsen für diese Zertifizierungen zuständig ist.
Finanziert wurde der Kurs durch die Europäische Union im Rahmen des LEADER-Programms. Organisiert wurde die Ausbildung über die Region Dresdner Heidebogen zusammen mit den anderen beiden Regionen. Die Inhalte folgten dabei bundesweiten Standards, zu denen auch Kommunikation und rechtliche Grundlagen gehörten.