Königsberg in Bayern: Stadt warnt vor Rasern in der Pfarrgasse
In der Pfarrgasse in Königsberg in Bayern (Landkreis Haßberge) ist es in den letzten Wochen gefährlich geworden. Viele Autofahrer rasen mit hoher Geschwindigkeit durch die enge Straße. Das Problem ist, dass es dort keine Gehwege gibt. Die Haustüren öffnen sich direkt zur Fahrbahn hin. Wer sein Haus verlässt, steht also sofort zwischen den Autos.
Besonders gefährdet sind Familien mit kleinen Kindern. Die Stadtverwaltung warnt, dass Kinder die Geschwindigkeit der Autos oft nicht richtig einschätzen können. Wenn dann plötzlich ein Wagen mit Tempo vorbeischießt, könnten Kinder erschrecken, das Gleichgewicht verlieren und direkt vor die Räder stolpern.
Überraschend ist laut der Stadt, wer genau zu schnell fährt. Es sind laut Augenzeugenberichten vor allem die eigenen Bürger aus Königsberg und nicht etwa Leute von auswärts, die den Weg in die Altstadt nicht kennen.
Die Stadtverwaltung bittet nun alle Fahrer eindringlich, das Tempolimit genau einzuhalten. Man solle sogar noch langsamer und vorsichtiger fahren, als es die Schilder vorgeben, um die Nachbarn nicht zu gefährden.
Weil die Stadt nicht nur auf die Vernunft der Fahrer setzen will, gibt es nun konkrete Pläne. Die Verwaltung prüft derzeit verschiedene bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Damit soll die Gefahr in der Pfarrgasse dauerhaft gesenkt werden. Welche Änderungen genau kommen, ist noch nicht bekannt.