Köln und Bonn: Klimaaktivisten blockieren Zufahrten
Am Donnerstagmorgen versammelten sich in Köln-Longerich (Nordrhein-Westfalen) mehr als 140 Menschen. Die Gruppe hatte die Zufahrt zu einer Bundeswehrliegenschaft an der Militärringstraße blockiert. Viele der Teilnehmer waren vermummt. Die Polizei forderte die Leute mehrfach auf, die Vermummung abzulegen. Zudem war kein Verantwortlicher für die Versammlung erkennbar.
Da die Anweisungen ignoriert wurden, lösten die Beamten die Versammlung gegen 11 Uhr auf. Die Kaserne konnte trotz der Blockade normal weiterarbeiten; der Betrieb wurde nicht gestört.
Kurz darauf, gegen 11:40 Uhr, gab es einen weiteren Vorfall in Bonn (Nordrhein-Westfalen). Im Gewerbegebiet Beuel-Ost meldete die Pförtnerin einer Firma an der Pützchens Chaussee, dass Menschen die Werkszufahrt blockierten. Die Aktivisten hatten sich auf der Fahrbahn festgeklebt. Die Polizei wertete auch diesen Vorfall als Versammlung. Durch die Aktion kam es an der Pützchens Chaussee zu Staus und Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei leitet nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ein. Die Teilnehmer der Blockade in Köln erhielten Platzverweise und mussten den Ort verlassen. Aktuell arbeiten die Beamten noch daran, die Identitäten der Beteiligten festzustellen. Die Ermittlungen dauern an.