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Köln öffnet Schulhöfe für Kinder in den Ferien

Ab dem 20. Juli dürfen Kinder und Jugendliche in Köln viele Schulhöfe nutzen. Die Stadt will so mehr Platz für Freizeit und Treffen im Veedel schaffen.

Ab Beginn der Sommerferien am Montag, den 20. Juli 2026, gibt es in Köln (Nordrhein-Westfalen) neue Möglichkeiten für junge Leute, sich zu treffen. Die Stadt öffnet schrittweise geeignete Schulhöfe in allen Stadtbezirken. Diese stehen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre offen.

Die Höfe können täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr genutzt werden, sofern gerade kein Unterricht stattfindet. Die Idee ist, dass die Jugendlichen direkt in ihrem Veedel einen Ort zum Spielen und Abhängen haben, besonders während der langen Ferien.

Damit das Ganze funktioniert, gibt es feste Regeln. Wer die Höfe nutzt, muss aufpassen, dass nichts kaputt geht und niemand zu Schaden kommt. Alkohol, Drogen und Waffen sind streng verboten. Auch E-Bikes, E-Roller oder Motorräder dürfen nicht auf die Schulhöfe. Wichtig für die Eltern: Die Stadt übernimmt keine Aufsicht. Wer seine Kinder dorthin schickt, bleibt selbst verantwortlich.

Die Regeln hängen momentan erst einmal als Zettel an den Schultoren. Später kommen dort feste Metallschilder an.

Die Stadt hat jedoch ein Auge auf die Situation. Wenn es zu vielen Problemen kommt oder die Erfahrungen negativ sind, behält sie sich vor, einzelne Höfe wieder zu schließen.

Zu Beginn der Ferien öffnen unter anderem folgende Schulen ihre Tore:

In der Innenstadt sind es die Förderschule Blumenthalstraße, die Gemeinschaftsgrundschule und die Katholische Grundschule am Gotenring sowie das Deutzer Gymnasium Schaurtestraße. In Rodenkirchen öffnet die Gemeinschaftsgrundschule Gaedestraße.

In Lindenthal stehen die Olympia-Schule, die Gemeinschaftsgrundschule Alfons-Nowak-Straße, die Gesamtschule Lindenthal sowie die Grundschulen in der Kölner Straße und Breslauer Straße zur Verfügung. In Ehrenfeld sind es die Katholischen Grundschulen Everhardstraße und Mengenicher Straße, die Michael-Ende-Schule und die Eichendorff-Schule.

In Nippes öffnen das Dreikönigsgymnasium und das Leonardo-da-Vinci Gymnasium. In Chorweiler sind die Anna-Langohr-Schule, die Gustav-Heinemann-Schule, die Heinrich-Böll-Gesamtschule sowie die Förderschule und Gemeinschaftsgrundschule in der Soldiner Straße dabei.

In Porz öffnen die Gemeinschaftsgrundschule Adolph-Kolping-Straße, die Friedrich-List-Grundschule, die Heideschule und die Lise-Meitner-Gesamtschule. In Kalk sind die Kurt-Tucholsky-Schule und die Katholische Grundschule Vietorstraße dabei. In Mülheim stehen die Berthold-Otto-Grundschule, die Katholische Grundschule Diependahlstraße, die Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße und die Förderschule Thymianweg offen.

Eine komplette Liste und die genaue Benutzungsordnung findet man auf der Webseite der Stadt Köln unter https://www.stadt-koeln.de/artikel/74653/index.html.

Quelle: Köln – zur Originalmeldung

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