Köln bereitet sich auf die Gamescom vor
Vom 26. bis 30. August 2026 ist Köln (Nordrhein-Westfalen) wieder das Zentrum für alle Gamer. Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt werden zur Gamescom erwartet. Die Stadt will dieses Jahr noch mehr tun, um die Messe zu unterstützen, weil die Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region ist.
Damit auch Leute ohne Ticket etwas vom Trubel haben, gibt es wieder das Gamescom City Festival auf dem Hohenzollernring in der Innenstadt. Die Stadt Köln steuert dafür 350.000 Euro bei. Am Samstag, den 29. August, und Sonntag, den 30. August, treten auf zwei Open-Air-Bühnen verschiedene Künstler auf. Unter anderem spielen die Punkband Grenzkontrolle, die Independent-Band The Notwist und der Musiker Thees Uhlmann. Der Eintritt für das Festival ist kostenlos. Es gibt dort außerdem Essensstände und Event-Stände.
Auch die Hohenzollernbrücke wird in die Farben der Gamescom getaucht. Die Stadt zahlt dafür einen Zuschuss von 50.000 Euro. Die Brücke leuchtet vom 26. bis 29. August jeweils bis Mitternacht. Es gibt zwei Ausnahmen: Am Donnerstag, den 27. August, bleibt das Licht bis 1 Uhr an, und am Samstag, den 29. August, geht es schon um 23 Uhr aus.
In der Messehalle 10.1 findet zum 13. Mal das Jugendforum NRW statt. Auf über 600 Quadratmetern gibt es mehr als 50 Stunden Programm und über 100 Mitmach-Aktionen. Besucher können dort über 50 neue Videospiele aus Köln und NRW testen. Das Angebot ist für alle offen, nicht nur für Jugendliche. Neu ist dieses Jahr eine Virtual-Reality-Erfahrung von "SONA VR", die speziell für Menschen mit Seheinschränkungen entwickelt wurde. Außerdem kommen die "Able Gamers" aus den USA, die zeigen wollen, wie Gaming für Menschen mit Behinderungen zugänglicher wird.
Die Politik schaut ebenfalls vorbei. Oberbürgermeister Torsten Burmester besucht die Messe am Freitag, den 28. August. Um 11 Uhr startet er gemeinsam mit Gerald Böse, dem Chef der Koelnmesse GmbH, einen Rundgang im Congress Centrum Nord. Auch das Jugendforum NRW wird er sich ansehen. Fast zeitgleich, ab 11.15 Uhr, besucht Landesministerin Verena Schäffer zusammen mit dem Beigeordneten für Bildung, Jugend und Sport, Robert Voigtsberger, das Jugendforum. Ab 12 Uhr tauschen sie sich dort mit Medienexperten und Besuchern über die Jugendmedienkultur aus.
Quelle: Köln – zur Originalmeldung