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Koblenz zeigt Vorbild für Integration im Hunsrück

Vertreter aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis haben das Lotsenhaus International in Koblenz besucht. Sie prüfen nun, ob ein ähnliches Modell in ihrer Region funktionieren könnte.

Im Lotsenhaus International in Koblenz (Rheinland-Pfalz) kam es kürzlich zu einem Treffen. Vertreter des Regionalrats Wirtschaft Rhein-Hunsrück wollten sehen, wie die Integration von zugewanderten Menschen in der Stadt praktisch funktioniert. Neben dem Regionalrat waren auch Leute von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Volkshochschule Hunsrück, der Caritas, der Ausländerbehörde und der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück dabei.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie man Zuwanderung erfolgreich und dauerhaft gestalten kann. Das Lotsenhaus ist ein besonderes Projekt: Seit Juli 2025 arbeiten dort neun verschiedene Partnerorganisationen unter einem einzigen Dach. Die Idee dahinter entstand bereits in den Jahren 2015 und 2016, als viele Menschen auf der Flucht waren und verschiedene Helfer begannen, eng zusammenzuarbeiten.

Die Gäste aus dem Hunsrück waren beeindruckt davon, dass Anliegen der Menschen direkt vor Ort und gemeinsam gelöst werden. Laut den Vertretern des Regionalrats Wirtschaft ist eine solche Struktur nicht nur für die Betroffenen wichtig, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll. Wenn die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen klappt, profitieren am Ende alle Beteiligten und auch die öffentlichen Kassen.

Nach dem Besuch im Lotsenhaus geht es nun zurück in den Rhein-Hunsrück-Kreis. Dort wird jetzt geprüft, ob man ein ähnliches Angebot aufbauen kann. Eventuell wird man dort auf mobile Angebote setzen, um die Menschen in der Region besser zu erreichen.

Quelle: Koblenz – zur Originalmeldung

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