Koblenz: Weltkriegs-Munition sicher gesprengt
Am Wochenende wurden in Koblenz (Rheinland-Pfalz) gefährliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Funde lagen in den Uferzonen des Rheins in den Stadtteilen Wallersheim und Pfaffendorf. Es handelte sich dabei um eine Bazooka-Rakete und eine Gewehrgranate.
Am 11. August 2026 rückte der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz aus. Zwei Experten kontrollierten die Munition und sprengten sie anschließend. Damit ist die Gefahr gebannt.
Um die Menschen zu schützen, mussten Sperrzonen eingerichtet werden. In Wallersheim waren zwölf Mehrfamilienhäuser betroffen, in Pfaffendorf waren es fünfzehn. Die Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Vier Menschen wurden während der Räumung vom Rettungsdienst transportiert. Inzwischen sind die Sperren aufgehoben und die Menschen konnten in ihre Häuser zurückkehren.
Der Einsatz war ein großes Stück Arbeit. Zehn Polizisten sicherten die Bereiche an Land, während drei Beamte der Wasserschutzpolizei mit einem Boot auf dem Rhein patrouillierten. Zudem halfen zweiunddreißig Leute vom Ordnungsamt mit. Laut offiziellen Angaben verlief die Beseitigung ohne größere Probleme.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Koblenz – zur Originalmeldung