Koblenz: Universität und Volkshochschule schließen neuen Pakt
Die Universität und die Volkshochschule (vhs) in Koblenz (Rheinland-Pfalz) arbeiten schon lange zusammen. Jetzt wollen sie diesen Weg offiziell festschreiben und ausbauen. Am 6. August trafen sich die Verantwortlichen im Koblenzer Rathaus, um ein sogenanntes „Memorandum of Understanding“ zu unterschreiben. Das ist im Grunde ein schriftliches Versprechen, dass beide Seiten weiterhin an einem Strang ziehen.
Unterschrieben haben das Dokument Prof. Dr. Stefan Wehner, der Präsident der Universität, und Ingo Schneider, der Dezernent für Bildung und Kultur der Stadt und damit auch für die vhs zuständig ist.
Konkret soll die Zusammenarbeit in Zukunft mehr greifbare Vorteile bringen. So sollen zum Beispiel Praktika, Hospitationen oder gemeinsame Exkursionen einfacher möglich werden. Auch Abschlussarbeiten oder gemeinsame Projekte sind geplant. Ein wichtiger Punkt ist zudem die Nutzung der Gebäude: Die Partner wollen sich gegenseitig ihre Räume und die Infrastruktur öffnen, damit es mehr externe Lernorte gibt.
Bei der Feier betonten die Beteiligten, dass Bildung wichtig für die Demokratie und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist. Die Universität will sich stärker mit der Öffentlichkeit austauschen, während die vhs das Angebot für das lebenslange Lernen in der Region verbessern möchte.
An der Unterzeichnung nahmen neben den Chefs auch weitere Menschen teil, darunter Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Neuhaus, die vhs-Leiterin Nicole Kuprian, Prof. Dr. Nicole Hoffmann sowie Jasmin Brötz von der Universität.
Quelle: Koblenz – zur Originalmeldung