Koblenz: Neue Brückenteile in Horchheim eingehoben
In Koblenz (Rheinland-Pfalz) geht der Ausbau der Eisenbahnbrücke in Horchheim voran. Kürzlich wurden drei große Teile der neuen Vorlandbrücke an ihren Platz gehoben. Das war ein wichtiger Schritt, den man von außen gut sehen konnte.
Die Bauteile waren schwer: Sie wogen 17, 29 und 31 Tonnen. Um die Teile präzise zu setzen, kam ein riesiger Mobilkran zum Einsatz, der selbst 850 Tonnen wiegt.
Das Ziel des ganzen Umbaus ist mehr Sicherheit. Bisher war der Weg für Fußgänger und Radfahrer an einigen Stellen sehr eng und nur 1,20 Meter breit. Die neue Vorlandbrücke wird durchgehend 2,50 Meter breit sein. So haben die Menschen mehr Platz und es ist sicherer unterwegs.
Neben dem Einhub der Teile laufen weitere Arbeiten. Die Arbeiter kümmern sich aktuell um den Korrosionsschutz, montieren die äußeren Längsträger und verlegen die neuen Gehwegplatten. Auch das Geländer an der Flussbrücke wird gerade eingebaut. Als Nächstes folgt der Ausbau der Zuwegung von der Emser Straße im Stadtteil Horchheim zur Brücke.
Stephan Landen, der den Brückenbau bei der Stadt leitet, ist mit dem Verlauf zufrieden. Alles lief nach Plan. Er ist optimistisch, dass die verbreiterte Verbindung noch in diesem Jahr fertig wird.
Insgesamt kostet das Projekt rund 9,6 Millionen Euro. Einen großen Teil davon, etwa 7 Millionen Euro, übernimmt der Bund über das Sonderprogramm „Stadt und Land“. Wer mehr wissen möchte, kann auf der Seite koblenz-baut.de nachsehen oder eine E-Mail an [email protected] schreiben.
Quelle: Koblenz – zur Originalmeldung