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Koblenz: Motorradfahrer raste mit 220 km/h über B9

Die Polizei jagte am Samstag Tuner und Raser in Koblenz. Ein Motorradfahrer fiel dabei besonders auf und verlor sofort seinen Führerschein.

Am vergangenen Samstag war die Polizei in Koblenz (Rheinland-Pfalz) wieder auf der Jagd nach Posern und Rasern. Gemeinsam mit der Verkehrsdirektion kontrollierte ein spezielles Tuning-Team die Fahrzeuge in der Stadt und auf den Straßen. Die Beamten bemerkten, dass immer mehr Autos technisch verändert wurden. Die meisten davon waren aber legal. Nur bei drei Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen.

In der Innenstadt war zwar nicht viel los, aber trotzdem gab es genug Autoposer. Die Polizei stellte elf Verstöße fest und leitete entsprechende Verfahren ein. Auch Geschwindigkeitsfallen waren im Einsatz. Mit einem Provida-Messwagen erwischten die Beamten acht Raser. Zwei Fahrer waren dabei besonders schnell unterwegs: Sie rasten mit 184 km/h über die Straße, obwohl dort nur 100 km/h erlaubt waren.

Der schwerste Fall spielte sich auf der B9 ab. Dort raste ein Mann mit seinem Motorrad mit rund 220 km/h über die Fahrbahn. Das Bike gehörte ihm erst seit drei Wochen. Die Polizei geht nun von einem verbotenen Alleinrennen aus und hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Die Konsequenzen für den Fahrer waren sofort spürbar. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Koblenz nahmen die Beamten das Motorrad direkt vor Ort mit. Auch den Führerschein nahm die Polizei sofort an sich. Der Mann besaß die Fahrerlaubnis erst seit vier Wochen.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeidirektion Koblenz – zur Originalmeldung

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