Koblenz klärt im Löhr Center über Alkoholschäden auf
Wer in der Schwangerschaft trinkt, riskiert lebenslange Schäden für das Kind. Diese sogenannten Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind vielen Menschen noch unbekannt. Deshalb gibt es in Koblenz (Rheinland-Pfalz) eine gemeinsame Aktion der Stadt, der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und des Zentrums für ambulante Suchtkrankenhilfe (ZAS) der Caritas.
Der wichtigste Termin ist Mittwoch, der 9. September. An diesem Tag, dem Tag des alkoholgeschädigten Kindes, steht von 11 bis 17 Uhr ein Informationsstand im Löhr Center. Dort können Besucher mit Fachleuten und Betroffenen reden. Man kann Fragen zum Thema Prävention stellen oder sich über Hilfsangebote informieren.
Wer nicht am Mittwoch kommen kann, findet trotzdem Informationen vor Ort. Vom 7. bis zum 12. September gibt es im Löhr Center eine Ausstellung. Mit Plakaten und Flyern wird dort erklärt, wie FASD entsteht, welche Folgen das für Kinder und Erwachsene hat und wie man es verhindern kann.
Die Experten betonen: Solche Schädigungen sind vollständig vermeidbar. Der einzige sichere Weg ist, während der gesamten Schwangerschaft komplett auf Alkohol zu verzichten. Viele Betroffene haben körperliche oder geistige Einschränkungen, die man von außen oft gar nicht sieht. Deshalb werden sie oft missverstanden oder die Krankheit wird erst sehr spät erkannt.
Alle Interessierten sind eingeladen, den Stand zu besuchen und sich über die Möglichkeiten der Unterstützung zu informieren.
Quelle: Koblenz – zur Originalmeldung