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Kleinsendelbach baut Internet mit Glasfaser aus

Digitaler Meilenstein: Lemka-Infra realisiert 1,85-Millionen-Euro-Glasfaserausbau für Kleinsendelbach Copyright und Urheber siehe Kleinsendelbach

In Kleinsendelbach kommt bald schnelles Internet in die Häuser. Die Gemeinde hat einen Vertrag über den Ausbau der Glasfaserleitungen unterschrieben.

In Kleinsendelbach (Landkreis Forchheim, Bayern) wird das Internet deutlich schneller. Bürgermeister Wolfgang Höger hat gemeinsam mit den Geschäftsführern der Firma Lemka-Infra einen Vertrag unterschrieben. Damit ist der Weg frei für den sogenannten FTTH-Ausbau. Das bedeutet, dass die Glasfaserleitungen direkt bis in die Häuser gelegt werden.

Insgesamt 460 Gebäude in der Gemeinde sollen durch das Projekt einen stabilen Anschluss mit Gigabit-Geschwindigkeit bekommen. Das Vorhaben kostet rund 1,85 Millionen Euro. Den Großteil der Summe übernehmen der Bund und der Freistaat Bayern über Fördergelder. Die Gemeinde selbst steuert 10 Prozent der Kosten bei.

Die Firma Lemka-Infra ist ein bayerischer Familienbetrieb, der seit über zehn Jahren Netze baut. Ein wichtiger Punkt für die Bewohner: Das neue Netz wird als offene Plattform betrieben. Das heißt, die Menschen können sich später frei aussuchen, welchen Anbieter sie nutzen wollen. Zur Auswahl stehen unter anderem M-net, die Deutsche Telekom, Vodafone, 1&1 und Telefónica.

Wenn alle Förderbescheide endgültig vorliegen, sollen die Bauarbeiten im August 2026 starten. Weitere Details zum genauen Ablauf der Bauphase liegen bislang nicht vor.

Quelle: Kleinsendelbach – zur Originalmeldung

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