Kißlegg: Viele Baustellen sorgen für Verkehrschaos
Wer in Kißlegg (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) unterwegs ist, braucht momentan starke Nerven. Auf dem gesamten Gemeindegebiet wird derzeit massiv gebaut. Es geht vor allem um den Ausbau des Glasfasernetzes und die Verstärkung des Stromnetzes. Aber auch Sanierungen an Straßen, Wasserleitungen und Kanälen sowie Arbeiten an den Bahnlinien sorgen für viele Baustellen.
Besonders ärgerlich wird es ab Mitte August 2026 beim Kindergarten St. Hedwig. Dort wird ein Anbau gebaut. Deshalb wird ein Teil des Schönauwegs sowie die Parkplätze an der Hecke beim Spielplatz voraussichtlich bis zum 30. November 2026 gesperrt. Der Schönauweg wird dadurch zur Sackgasse ohne Wendemöglichkeit. In der Franz-Speth-Straße und in der Schellenbergstraße darf in dieser Zeit nicht geparkt werden. Anwohner sollen ihre Autos auf eigenen Grundstücken, am Bahnhof oder auf dem Schloss- und Feuerwehrparkplatz abstellen.
Auch Eltern von Schul- und Kindergartenkindern sind betroffen. Sie werden gebeten, ihre Kinder nur in Notfällen mit dem Auto zu bringen und stattdessen den Parkplatz der Turn- und Festhalle zu nutzen.
In Waltershofen verzögern sich die Arbeiten am Hochwasserschutz wegen schlechten Bodens und dauern nun bis September. Zusammen mit dem Breitbandausbau führt das zu längeren Sperrungen in der Oskar-Farny-Straße. In der Kirchstraße kann es zeitweise zu einseitigen Sperrungen kommen.
Ein kurzer Lichtblick gibt es in der Innenstadt: Die Umleitung wegen der Baustelle am künftigen Bürgerhaus „Löwen“ endet bald. Mitte September wird das Gerüst in der Schlossstraße abgebaut, danach kann der Verkehr dort wieder normal fließen.
Wer nach Zaisenhofen muss, sollte nächste Woche aufpassen: Vom 24. bis 27. August 2026 wird die Straße dort komplett gesperrt, da die Fahrbahn saniert und die Bushaltestelle barrierefrei umgebaut wird. Hier ist mit großen Behinderungen zu rechnen.
Die Gemeinde bittet alle Bürger und Fahrer um Geduld und rät dazu, mehr Zeit für die täglichen Wege einzuplanen. Die meisten Einschränkungen sollen bis zum Winter anhalten.
Quelle: Kißlegg – zur Originalmeldung