Kirchdorf an der Iller: Schnelles Internet kommt in den Hauptort
Die Bewohner im Hauptort von Kirchdorf an der Iller (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg) müssen sich nicht mehr lange gedulden. Am 10. September 2026 schaltet die Firma NetCom das Breitbandnetz scharf. Ab dem 21. September können alle Haushalte im Hauptort, die ihr Haus angeschlossen haben, das schnelle Internet buchen.
Damit alle wissen, wie die Buchung funktioniert, gibt es eine Infoveranstaltung. Diese findet am Donnerstag, den 24. September 2026, um 19 Uhr in der Turn- und Festhalle statt. Dort berät die NetCom Baden-Württemberg die Bürger.
In Unteropfingen verschwinden bald zwei alte Gebäude. In der Kanalstraße 2 und 4 stehen zwei Häuser der Gemeinde, die niemand mehr bewohnen kann. Da eine Sanierung zu teuer wäre, will der Gemeinderat sie abreißen. Das Büro CB-Umwelt soll nun ein Konzept für den Rückbau erstellen. Die öffentliche Ausschreibung für die Arbeiten folgt Anfang Oktober 2026.
Auch eine Brücke über die Rot bei Waldenhofen muss erneuert werden. Das alte Bauwerk ist vermutlich bald 80 Jahre alt und marode. Der Gemeinderat hat einem Entwurf für einen Neubau zugestimmt. Die neue Brücke soll stabiler sein und eine Traglast von 40 Tonnen haben, damit landwirtschaftliche Fahrzeuge sicher darüberfahren können. Die Kosten liegen laut Schätzung bei etwa 525.000 Euro brutto. Da erst noch Genehmigungen und Förderanträge beim Regierungspräsidium Tübingen laufen, wird die Brücke voraussichtlich nicht vor 2028 fertig.
Ein großes Energieprojekt startet im Illertal: Die Biomethan Illertal GmbH & Co. KG will eine Rohgassammelleitung verlegen. Die Leitung soll ab dem Kloster Bonlanden über Berkheim, Kirchdorf und Tannheim zur Aufbereitungsanlage in Tannheim führen. Der Gemeinderat hat zugestimmt, dass die Leitung in Wirtschaftswegen und entlang öffentlicher Straßen verlegt wird. Die Arbeiten sollen im Herbst 2026 nach der Maisernte beginnen.
An der Michael-von-Jung-Schule wird der Allwetterplatz saniert. Der Bodenbelag ist nach über 20 Jahren kaputt und weist Risse und Abplatzungen auf. Die Firma Polytan GmbH soll die rund 1.650 Quadratmeter große Fläche erneuern und neue Spielfelder für Handball, Basketball, Volleyball und Fußball anlegen. Die Arbeiten starten Anfang September in den Sommerferien. Für das Projekt gibt es einen Zuschuss von 26.000 Euro.
Finanziell steht es in der Gemeinde derzeit sehr gut zu Berge. Durch eine hohe Gewerbesteuernachzahlung aus dem Jahr 2024 rechnet die Gemeinde für 2026 mit einem Jahresergebnis von rund 10,8 Millionen Euro. Das sind deutlich mehr als die erwarteten 7 Millionen Euro. Zwar steigt dadurch auch die Umlage an den Landkreis, aber am Ende bleibt ein Ertrag von etwa 1 bis 1,2 Millionen Euro übrig.
Zuletzt gab es einen Wasserschaden in einer Gemeindewohnung in der Hauptstraße 43. Die Reparaturen kosten insgesamt rund 45.000 Euro. Ein Großteil dieser Summe soll von der Versicherung übernommen werden.