Kirchberg an der Iller: Grill- und Feuerstellen im Wald gesperrt
In den Wäldern rund um Kirchberg an der Iller (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg) ist es derzeit extrem trocken. Die Hitze der letzten Zeit hat die Gefahr von Waldbränden stark erhöht. Deshalb hat das Kreisforstamt eine wichtige Entscheidung getroffen: Alle Grill- und Feuerstellen in den Wäldern des Landkreises bleiben weiterhin gesperrt. Das Verbot gilt nun bis Montag, den 31. August 2026.
Das Verbot war eigentlich schon am 26. Juni in Kraft getreten, wurde nun aber offiziell verlängert. Die Natur leidet bereits unter der Trockenheit, und viele Tiere sowie Pflanzen kämpfen ums Überleben. Ein einziger Funke könnte jetzt eine Katastrophe auslösen, die den Wald für Jahrzehnte zerstören würde.
Die Behörden fordern deshalb von allen Waldbesuchern höchste Vorsicht. Rauchen, Grillen und jedes andere offene Feuer sind im Wald und direkt am Waldrand streng verboten. Auch beim Autofahren ist Vorsicht geboten: Wer Zigarettenkippen oder andere glimmende Dinge aus dem Fenster wirft, kann einen Brand verursachen. Zudem dürfen Autos nicht auf trockenem Rasen parken, weil der heiße Katalysator das Gras entzünden kann.
Karin Ott, die Leiterin des Kreisforstamts, bittet alle Menschen, umsichtig zu handeln und auf die Wälder aufzupassen. Wenn jemand Rauch entdeckt, soll dieser sofort über den Notruf 112 gemeldet werden.
Die offizielle Bekanntmachung des Landratsamts erfolgte am 28. Juli 2026 über die Internetseite der Gemeinde.