Kinder schreiben Krimis in Hohenlimburg
In der Stadtteilbücherei Hohenlimburg (Hagen, Nordrhein-Westfalen) wurde es im August spannend. Vom 3. bis zum 7. August nahmen elf Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren an einer Schreibwerkstatt teil. Die Frage, wie man eigentlich einen guten Krimi schreibt, stand dabei im Mittelpunkt.
Unter der Anleitung der Hagener Autorin Marlies Ferber arbeiteten die Jugendlichen fünf Tage lang an ihren Texten. Zuerst schrieben sie persönliche Texte, bevor sie sich an echte Kriminalgeschichten wagten. Wenn sie Informationen brauchten, nutzten sie die Bücher und Medien der Bücherei vor Ort.
Am Ende der Woche gab es ein Highlight: Bei einer Lesung präsentierten die Nachwuchsautoren ausgewählte Stücke ihrer Geschichten. Vor ihren Eltern, Geschwistern und anderen Gästen lasen sie ihre Texte vor. Als Anerkennung für die Arbeit bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde von der Bücherei.
Finanziell wurde das Projekt unterstützt. Der Förderverein HohenlimBuch e.V. übernahm die Teilnahmegebühren und sorgte für die Verpflegung der Gruppe. Außerdem gab es eine Förderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über das Programm „SchreibLandNRW“. Diese Initiative wird vom Literaturbüro NRW und dem Verband der Bibliotheken NRW getragen.
Quelle: Hagen – zur Originalmeldung