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Kinder bauten in Altertheim eigene Stadt aus Holz

Copyright und Urheber siehe Altertheim

Zwei Wochen lang verwandelten Kinder in Altertheim eine Wiese in das Hüttendorf MiniPolis. Sie bauten eigene Häuser und wählten sogar ihre eigenen Bürgermeister.

Vom 3. August bis zum 14. August 2026 gab es in Altertheim (Landkreis Würzburg, Bayern) etwas Besonderes zu sehen. Auf der Fläche gegenüber dem Kindergarten in Unteralterheim entstand das Hüttendorf MiniPolis. Das Landratsamt Würzburg hatte diesen Abenteuerspielplatz organisiert.

Die Kinder waren in Gruppen aufgeteilt und mussten selbst Hand anlegen. Sie bauten aus Holz ihre eigenen Hütten und erschufen so eine kleine Stadt. Damit die Stadt auch richtig funktionierte, gab es eine eigene Politik. Nach einem Wahlkampf wählten die Kinder eine Bürgermeisterin namens Nele und einen Bürgermeister namens Melchior. Andreas Drack, der Erste Bürgermeister der Gemeinde Altertheim, vereidigte die beiden offiziell in ihrem Amt.

Weil es während der zwei Wochen sehr heiß war, gab es eine Abkühlung. Am Dienstag, den 11. August, verteilte Bürgermeister Drack zusammen mit der Jugendbeauftragten Meike Eller Wassereis an alle Kinder und die Betreuer.

In der zweiten Woche besuchte auch Landrat Thomas Eberth das Dorf. Die Kinder führten den Landrat und Bürgermeister Drack durch ihre Straßen. Sie zeigten stolz ihre Werke, darunter ein Kino, eine Disco, einen Zoo, eine Eisdiele und das Rathaus. Zum Abschluss des Rundgangs stand ein Eiswagen bereit. Landrat und Bürgermeister übernahmen kurzerhand selbst die Ausgabe und verteilten Eis an die Kinder.

Das Projekt endete am Donnerstag, den 13. August. Die Kinder verbrachten eine letzte Nacht in ihren selbstgebauten Hütten. Am Freitag schloss ein gemeinsames Frühstück das Erlebnis ab.

Quelle: Altertheim – zur Originalmeldung

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