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Kiefersfelden: Bundespolizei verhaftet Mann wegen Mordversuchs

Ein 38-jähriger Kosovare wurde auf der A93 gefasst. Er muss nun eine alte Haftstrafe absitzen.

Die Bundespolizei kontrollierte am Mittwoch (29. Juli) auf der A93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim, Bayern) einen Wagen, der im Kosovo zugelassen war. Bei der Überprüfung der Papiere machten die Beamten eine Entdeckung: Gegen den Beifahrer lag ein Haftbefehl vor.

Der 38-jährige Mann war bereits im Jahr 2014 vor einem Gericht in Ulm verurteilt worden. Es ging dabei um einen versuchten Mord. Das Gericht sprach damals eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren aus. Einen Teil dieser Zeit saß der Mann bereits in einem Gefängnis in Baden-Württemberg ab.

Danach wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Bei der Abschiebung wurde er deutlich darauf hingewiesen, dass er den Rest seiner Strafe absitzen muss, falls er jemals wieder in die Bundesrepublik zurückkehrt. Mit der Fahrt über die Grenze nach Deutschland trat genau dieser Fall nun ein.

Die Beamten der Rosenheimer Bundespolizei nahmen den Mann fest. Sie brachten ihn direkt in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Dort wird er voraussichtlich noch 341 Tage bleiben und seine Strafe bis Anfang Juli 2027 verbringen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung

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