Kerpen warnt vor hoher Brandgefahr in der Natur
In Kerpen (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) ist die Lage derzeit kritisch. Wegen der anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen können Wald-, Feld- und Böschungsbrände sehr schnell ausbrechen. Die Stadt warnt deshalb eindringlich: Schon kleinste Zündquellen reichen aus, um trockene Wiesen oder Wälder in Brand zu setzen.
Wie gefährlich die Situation ist, zeigen die Einsätze der Feuerwehr in den letzten Wochen. Erst am Montagmorgen brannte eine Böschung nahe dem Autobahnkreuz Kerpen. Wegen des Feuers musste die A4 in Richtung Köln vorübergehend komplett gesperrt werden.
Schon Mitte Juli gab es in Sindorf einen riesigen Flächenbrand. Das Feuer breitete sich über rund 50.000 Quadratmeter aus und drohte, auf ein Wohngebiet überzugreifen. Die Feuerwehr musste zudem in fast allen Stadtteilen von Kerpen zu weiteren Bränden an Böschungen und auf Feldern ausrücken.
Aufgrund der extremen Trockenheit breiten sich die Flammen momentan rasend schnell aus. Die Stadt appelliert daher an die Bewohner, besonders vorsichtig zu sein, um weitere Brände zu verhindern.
Quelle: Kerpen – zur Originalmeldung