Kehl: Mann mit gefälschten Pässen gestoppt
Es war der 16. August 2026, als Beamte der Bundespolizei in Kehl (Baden-Württemberg) eine Kontrolle durchführten. Die Polizei führt dort momentan wieder verstärkt Kontrollen an der Binnengrenze durch. Dabei sprachen die Beamten einen 30-jährigen Russen an, der an einer Tramhaltestelle stand.
Die Polizisten ließen sich den Reisepass des Mannes zeigen und schauten ihn genau an. Dabei bemerkten sie, dass zwei Stempel für die Ein- und Ausreise nicht echt waren. Sie waren gefälscht worden. Der Mann konnte den Beamten keine anderen Papiere zeigen, die belegten, dass er legal nach Deutschland einreisen oder hier bleiben darf.
Die Beamten markierten die gefälschten Stempel im Pass, damit sie sofort auffallen. Da der Mann keine gültigen Dokumente hatte, durfte er nicht ins Land. Die Bundespolizei verweigerte ihm die Einreise und schickte ihn ab.
Jetzt ermittelt die Polizei wegen Urkundenfälschung und wegen des Versuchs, unerlaubt in Deutschland einzureisen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Offenburg – zur Originalmeldung