Katastrophenschutz aus dem Eichsfeld auf Fortbildung in Berlin
Wie kann man den Katastrophenschutz im Landkreis Eichsfeld (Thüringen) noch besser machen? Mit dieser Frage sind vier Mitarbeiter der unteren Katastrophenschutzbehörde für zwei Tage nach Berlin gereist. Dort haben sie sich bei einer Fachweiterbildung mit Experten aus der Verwaltung, der Feuerwehr, der Forschung und der Bundeswehr ausgetauscht.
Die Gruppe besuchte unter anderem die Berliner Feuerwehr, das Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf und das Operative Führungskommando der Bundeswehr. Die Fachleute schauten sich an, wie die Führungsstäbe dort arbeiten und wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird. Besonders wichtig war dabei die Zusammenarbeit zwischen zivilen Kräften und dem Militär.
Ein großes Thema war der sogenannte Operationsplan Deutschland. Darin ist festgelegt, wie der gesamte Staat im Krisenfall zusammenarbeitet. Außerdem haben die Teilnehmer die Erfahrungen aus der Bundeswehrübung HETHEX26 ausgewertet, die zuvor direkt im Landkreis Eichsfeld stattgefunden hatte.
Zusätzlich ging es um das Forschungsprojekt RESILIA InnoHub. Hier wird untersucht, wie die Menschen in der Bevölkerung widerstandsfähiger gegen Krisen werden. Die Mitarbeiter diskutierten darüber, wie man die Bürger besser dazu bewegen kann, selbst für Notfälle vorzusorgen.
Das Landratsamt teilte mit, dass die Gespräche in Berlin gezeigt haben, dass die Behörde im Eichsfeld bisher richtig aufgestellt ist. Gleichzeitig nehmen die Mitarbeiter wertvolle Anregungen mit, um das Krisenmanagement in der Region weiter zu verbessern.