Kasendorf und Wonsees: Pause auf Bänken auf eigene Gefahr
In den Märkten Kasendorf (Landkreis Kulmbach, Bayern) und Wonsees gibt es viele Ruhebänke an Wanderwegen und Aussichtspunkten. Diese laden Spaziergänger, Radfahrer und Touristen dazu ein, die Landschaft zu genießen. Doch die Gemeinden weisen nun ausdrücklich darauf hin, dass das Verweilen auf diesen Bänken auf eigene Gefahr geschieht.
Wer in der freien Natur rastet, setzt sich typischen Risiken aus. Das können herabfallende Äste sein, Bäume, die umstürzen, oder plötzliche Wetterumschwünge und Sturm. Die Kommunen stellen klar, dass sie oder die Eigentümer der Flächen nicht für alle Gefahren haften, die in der Natur vorkommen. Nur weil dort eine Bank steht, wird die Gemeinde nicht für jedes natürliche Ereignis verantwortlich.
Die Märkte Kasendorf und Wonsees wollen damit sicherstellen, dass die Bänke an den schönen Plätzen erhalten bleiben. Wäre die Haftung für alle Naturgefahren zu hoch, könnten solche Ruheplätze eventuell nicht mehr angeboten werden.
Die Gemeinden bitten alle Bürger und Gäste deshalb, aufmerksam zu sein. Besonders bei Sturm oder Unwetter sollten die Menschen darauf verzichten, unter Bäumen oder an anderen gefährlichen Stellen zu sitzen. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, die Umgebung im Blick zu behalten.
Quelle: Kasendorf – zur Originalmeldung