Karlsruhe schickt Hilfslieferungen in die Ukraine
In der Branddirektion in der Karlsruher (Baden-Württemberg) Oststadt startete gestern ein Hilfskonvoi. Drei Lastwagen wurden beladen und auf die Reise in die ukrainische Partnerstadt Winnyzja geschickt. Oberbürgermeister Frank Mentrup empfing vorab eine kleine Gruppe von Vertretern aus der Verwaltung von Winnyzja, darunter auch den Kommunalpolitiker Igor Szutak.
Die Ladung der drei Fahrzeuge war unterschiedlich. Ein Lkw war vollgepackt mit Spenden und medizinischer Hilfe. Darin befanden sich Hygieneartikel, ein Ultraschallgerät vom Rotary-Club Karlsruhe-Schloss sowie Möbel für Schulen und Notstromaggregate. Die anderen beiden Lastwagen transportierten 700 Meter Fernwärmerohre. Diese Rohre stammten von den Stadtwerken Karlsruhe. Es handelt sich dabei um ausgemusterte Leitungen aus dem eigenen Netz. In Winnyzja sollen sie genutzt werden, um kaputte Rohre zu ersetzen.
Die Stadtwerke hatten bereits im März einen Transport bezahlt. Dass die Hilfe nun ausgeweitet wurde, liegt an neuen Kontakten zwischen dem Landkreis Karlsruhe und der ukrainischen Stadt. Oberbürgermeister Mentrup betonte bei der Abfahrt, dass die Stadt auch im fünften Kriegsjahr weiterhin überlege, wie man der Ukraine am besten helfen könne.
Begleitet wurde die Abfahrt der Transporte neben dem Oberbürgermeister auch von Landrat Schnaudigel, Igor Szutak und Michael Hohmann.
Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung