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Karlsruhe: Riesige Baustelle im Zentrum bis 2027

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Ab dem 30. Juli wird ein wichtiger Verkehrsknoten in der Innenstadt komplett umgebaut. Das betrifft Autos, Straßenbahnen und die Leitungen unter der Erde.

In Karlsruhe (Baden-Württemberg) startet ein riesiges Modernisierungsprojekt. Das Tiefbauamt, die Stadtwerke und die Verkehrsbetriebe (VBK) packen gleichzeitig an, damit nicht ständig neue Einzelbaustellen aufreißen. Das Ziel: Die Straßen, die Gleise und die Leitungen im Zentrum sollen auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis ins Spätjahr 2027.

Besonders betroffen ist der Knotenpunkt aus Kriegsstraße, Brauerstraße, Gartenstraße und Reinhold-Frank-Straße. Hier wird vieles gleichzeitig gemacht. Das Tiefbauamt baut die Straßen und die Entwässerung an der B 10 (Kriegsstraße) sowie an der L 605 um und sorgt für eine bessere Führung der Radfahrer. Die Stadtwerke ersetzen alte Gas- und Wasserleitungen, die technisch am Ende sind. Zudem wird die Fernwärme in der Belfortstraße und Reinhold-Frank-Straße ausgebaut, um mehr Häuser anzuschließen.

Auch für die Straßenbahn gibt es große Änderungen. Die VBK modernisieren das Gleisdreieck an der Kreuzung Brauerstraße, Gartenstraße und Jollystraße. In der Gartenstraße wird zudem ein neuer Fußgängerüberweg mit Ampel gebaut.

Für die Fahrgäste bedeutet das ab dem 30. Juli: Die Strecke zwischen Mathystraße und Weinbrennerplatz ist gesperrt. Die Linie 2 fährt nur noch im Westen der Stadt. Die Linie 5 wird zum Europaplatz umgeleitet. Damit die Südweststadt trotzdem angebunden bleibt, gibt es die neue temporäre Linie 6, die zwischen der Arbeitsagentur und dem Tivoli pendelt.

Auch Autofahrer müssen mit Stress rechnen. Die Reinhold-Frank-Straße kann ab dem Start nur noch in Richtung Norden befahren werden. Wer von der Kaiserallee einbiegen will, kommt nicht durch. In der Brauerstraße gibt es weniger Fahrspuren, in der Gartenstraße wird es abschnittsweise komplett gesperrt. Parkplätze fallen weg und manche Einfahrten zu Grundstücken sind zeitweise zu.

Wer die Baustelle meiden will, sollte die Zufahrten zur Südtangente über die Anschlussstellen 1 und 2 nutzen. Genauere Infos zu den Umleitungen gibt es auf der Webseite karlsruhe.de/kriegsstrasse oder im Mobilitätsportal mobil.trk.de.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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