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Karlsruhe öffnet Denkmäler: Museen und Archiv laden ein

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Am Sonntag, den 13. September, ist wieder Tag des offenen Denkmals. In Karlsruhe gibt es an diesem Tag viele kostenlose Führungen und Einblicke hinter die Kulissen.

Das Stadtarchiv in Karlsruhe (Baden-Württemberg) hat für den 13. September ein großes Programm für Familien zusammengestellt. Wer wissen will, wie es vom Pfandleihamt zum Archiv wurde, kann an der Führung um 10 Uhr teilnehmen. Diese dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Wer lieber einen allgemeinen Überblick möchte, kann die Hausführungen um 13 Uhr oder um 15 Uhr besuchen.

Auch für Kinder gibt es etwas zu erleben. Um 14 Uhr gibt es eine spezielle Führung für 6- bis 10-Jährige. Mit Taschenlampen suchen die kleinen Detektive im Archiv nach der Fledermaus namens Karlchen.

Im Lesesaal ist von 10 bis 16:30 Uhr durchgehend etwas los. Zwei Restauratorinnen zeigen live, wie sie alte Dokumente retten, und beantworten Fragen. Außerdem läuft eine Fotoshow mit alten Bildern von Karlsruher Gebäuden und es gibt einen kleinen Bücherflohmarkt. Wer Hunger oder Durst hat, bekommt im „Pausenräumle“ Kaffee und Kuchen gegen eine Spende.

Auch das Stadtmuseum macht mit. Um 11:15 Uhr gibt es eine kostenlose Führung durch das Prinz-Max-Palais. Judith Göhre erzählt dort etwa eine Stunde lang, wie das Haus früher als Wohnsitz eines Prinzen, als Tanzort oder als Gericht genutzt wurde. Man muss sich nicht anmelden und trifft sich einfach an der Museumskasse im ersten Stock.

Ein weiteres Angebot gibt es im Pfinzgaumuseum. Um 15 Uhr startet dort eine kostenlose Führung durch die Durlacher Karlsburg. Susanne Stephan-Kabierske erklärt in einer Stunde, wie das Gebäude vom Residenzschloss der Markgrafen zur Kaserne und schließlich zum Kulturzentrum wurde. Treffpunkt ist der Brunnen vor der Karlsburg. Auch hier ist keine Anmeldung nötig.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals sind über die offiziellen Kanäle der Stadt abrufbar.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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