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Karlsruhe misst Hitze mit neuem Sensor-Netzwerk

Copyright und Urheber siehe Karlsruhe

Die Stadt hat knapp 100 Klimasensoren installiert. Auf einer Online-Karte kann jeder sehen, wo es im Stadtgebiet gerade am heißesten ist.

In Karlsruhe (Baden-Württemberg) wird es im Sommer oft extrem heiß. Um genau zu wissen, wo die Hitze am schlimmsten ist, hat die Stadt ein neues Netzwerk aus Klimasensoren aufgebaut. Insgesamt wurden knapp 100 dieser Geräte an verschiedenen Stellen in allen Stadtteilen verteilt.

Die Sensoren messen alle zehn Minuten die aktuelle Temperatur, wie feucht die Luft ist und wie stark die Sonne strahlt. Damit will die Stadt herausfinden, warum es an manchen Orten wärmer ist als an anderen. So lässt sich zum Beispiel besser sehen, ob Parks, kleine Bäche oder neue Pflanzen die Luft tatsächlich abkühlen.

Die Daten sind für alle offen zugänglich. Unter www.karlsruhe.de/stadtklima gibt es eine interaktive Karte. Dort kann man genau auswählen, welcher Sensor gerade welche Werte liefert. Wer möchte, kann sich auch den Temperaturverlauf der letzten zehn Tage ansehen und die Daten herunterladen.

Die Stadt kämpft schon länger mit den Folgen des Klimawandels. Seit 2013 gibt es eine Strategie, um die Stadt besser an die Hitze anzupassen. Dabei geht es vor allem darum, die Menschen vor zu großer Hitze zu schützen, mehr Grün zu pflanzen und sich auf Starkregen oder Trockenheit vorzubereiten.

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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