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Karlsruhe: Forstamt warnt vor aufdringlichen Waschbären

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Die kleinen Bären breiten sich in der Stadt schnell aus und suchen gezielt nach Futter. Das Forstamt gibt Tipps, wie man die Tiere aus dem Garten fernhält.

Waschbären sind in Karlsruhe (Baden-Württemberg) immer häufiger im Siedlungsraum zu sehen. Die Tiere stammen ursprünglich nicht aus unserer Region, vermehren sich aber stark. Sie lernen schnell, wo es etwas zu essen gibt, und werden dann oft sehr aufdringlich.

Um Ärger mit den Tieren zu vermeiden, rät das städtische Forstamt zu einigen Vorsichtsmaßnahmen. Man sollte Abstand zu den Wildtieren halten und sie auf keinen Fall füttern. Auch auf dem Kompost sollten keine Essensreste liegen bleiben. Mülltonnen lassen sich am besten mit einem Schloss sichern.

Besonders locken Futtermittel für Katzen, Igel oder Vögel die Waschbären an. Solches Futter sollte daher nachts hineingestellt werden. Zudem sollten Lücken an Gartenhütten oder anderen Gebäuden geschlossen werden. Wer die Tiere am Hochklettern hindern will, sollte glatte Metallmanschetten nutzen. Drahtgeflechte bringen nichts, da die Waschbären diese problemlos hochklettern können.

Das Forstamt warnt zudem davor, selbst Hand anzulegen. Die Jagd in bewohnten Gebieten ist verboten. Das gilt auch für den Einsatz von Lebendfallen. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, in schweren Fällen kann es sogar eine Straftat sein. Nur Menschen mit einem gültigen Jagdschein und einer Erlaubnis der unteren Jagdbehörde dürfen Ausnahmen machen.

Wer einen Waschbären gesehen hat oder eine Beratung braucht, kann sich an die Wildtierbeauftragte der Stadt Karlsruhe wenden. Erreichbar ist sie unter der Telefonnummer 0721 133-7365 oder per E-Mail unter [email protected].

Quelle: Karlsruhe – zur Originalmeldung

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