Karben bittet Bürger um sparsamen Umgang mit Wasser
In Karben (Wetteraukreis, Hessen) wird jedes Jahr gut 1,2 Milliarden Liter Trinkwasser verbraucht. Das klingt viel, aber in den heißen Sommermonaten kommt das Netz an seine Grenzen. Bürgermeister Rahn erklärt, dass die Spitzenverbräuche eine echte Herausforderung sind. In extremen Momenten werden rund 320.000 Liter Wasser in nur einer einzigen Stunde benötigt.
Im Durchschnitt verbraucht jeder Mensch in der Stadt täglich über 120 Liter. Nur ein kleiner Teil davon wird zum Trinken oder Kochen benutzt. Der Großteil fließt für die Hygiene im Haus oder eben für den Garten in den Boden. Besonders das großflächige Sprengen von Rasenflächen und das Befüllen von Swimmingpools lasten stark auf dem Netz.
Die Stadt rät deshalb zu einfachen Tricks: Wer Beete oder Topfpflanzen gießt, sollte die Gießkanne nehmen statt des Schlauchs. Am besten passiert das früh morgens oder spät abends, damit das Wasser nicht sofort verdunstet. Wer kann, sollte Regenwasser aus Tonnen oder Zisternen nutzen. Trockene Rasenflächen erholen sich meist von selbst, sobald es wieder regnet.
Auch im Haus lässt sich Wasser sparen. Wasch- und Spülmaschinen sollten nur voll beladen gestartet werden. Das schont nicht nur das Netz, sondern spart auch Geld bei den Betriebskosten. Zudem hilft es, den Hahn beim Zähähneputzen oder Händewaschen zwischendurch zuzudrehen.
Die Stadtverwaltung hofft, dass die Bürger mithelfen, damit die Versorgungssicherheit für alle Haushalte dauerhaft stabil bleibt.
Quelle: Karben – zur Originalmeldung