Kanonendonner und Kostüme in der Zitadelle Spandau
In Berlin-Spandau (Berlin) wird es am 12. und 13. September laut. Zwischen 10 und 16 Uhr findet auf der Zitadelle ein großes historisches Spektakel statt. Organisiert wird die Aktion von der Ehrenlegion Artillerie des 1. Triptiser Schützenvereins zusammen mit dem Kulturamt des Bezirks.
Über 200 Leute kommen in historischen Kostümen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Besucher können sehen, wie die Soldaten früher gelebt und trainiert haben. Es gibt Exerzierübungen der Infanterie und Vorführungen der Artillerie. Das Highlight sind die Kanonen: Bis zu 22 Stück werden abgefeuert. Damit es sicher bleibt, werden allerdings keine echten Kugeln verschossen.
Das Programm ist breit gefächert. Neben dem militärischen Drill gibt es Musik, Tänze, höfische Zeremonien und Spiele für Kinder. Mitmachen tun viele verschiedene Gruppen. So sind unter anderem Darsteller aus der Zeit von Kaiser Napoleon, Landsknechte und Truppen aus dem amerikanischen Bürgerkrieg dabei. Auch die Historische Spandauer Stadtgarde und die Heimatkundliche Vereinigung Spandau sind mit von der Partie.
Da das Ganze auf den Tag des offenen Denkmals fällt, kostet der Eintritt zur Zitadelle sowie zu den Museen und Ausstellungen nichts. Das gesamte Programm ist kostenlos.
Weitere Informationen zum Ablauf gibt es über die Webseite des Schützenvereins oder die Programmübersicht zum Tag des offenen Denkmals.